Posts mit dem Label game boy advance werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label game boy advance werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

September 30, 2012

Pixelprincess - The Game

In einem weit entfernten Paralleluniversum, indem der Gameboy immer noch die aktuellste und meist verkaufteste Spielekonsole ist, befindet sich das EA-Hauptquartier, in dem sich folgende Szene abspielt:

Grafiker
: "Hey, ich hab das Design für das Spielmodul fertiggezeichnet!"
Programmierer: "Dann müssen wir ja jetzt nur noch das Spiel fertig programmieren.."
EA Sales Manager: "Was? Das Spiel muss so schnell wie möglich auf den Markt! Wofür ein Spiel fertig programmieren, die Leute kaufens eh.. wir haben schließlich die Lizenzen!"

Und schon wieder so ein Lizenz-Schrott-Spiel, das nur von der Marke lebt und eigentlich gar keinen Inhalt besitzt.. Dafür natürlich aber total blendene Optik, die super von der inhaltlichen Leere des Moduls ablenkt!


Zurück in unserer Welt! Ich hab zuhause beim Aufräumen zwei Module ausgegraben.. Bei dem einen handelt es sich um ein Piratenmodul, das eh kein Cover mehr hatte, das andere ist zwar ein original Modul, besaß aber anstatt eines Covers Eddingreste, die sich nicht mehr entziffern ließen, und war generell nicht mehr im besten Zustand, ließ sich auch nicht mehr abspielen. (Und ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung, woher die Bissspuren und sonstige Risse kommen.. vielleicht möchte ichs auch garnicht mehr wissen..)

Da hatte ich die glorreiche Idee mir meine eigenen Cover für diese beiden Findelmodule zu basteln. Dafür hab ich einfach mit nem Laserdrucker auf Klebefolie gedruckt und mir die Aufkleber passend zurecht geschnitten.
Ich präsentiere euch stolz "Pixelprincess - The Game" ! : )

Jetzt muss ich nur noch das Spiel entwickeln....

September 11, 2012

falcoooon PUNCH!


Am Wochenende habe ich unter anderem das hier auf nem Flohmarkt entdeckt und bei dem guten Preis hat das Modul dann auch direkt den Besitzer gewechselt! 
Bei F-Zero Maximum Velocity handelt es sich um einen der Launchtitel des GBAs aus dem Jahre 2001. 
Zur gleichen Zeit kamen beispielsweise Castlevania, Super MarioAdvance oder Tony Hawk Pro Skater 2 (wie alt man sich bloß fühlt, wenn man bedenkt, dass gefühlt mittlerweile bereits der 30. Ableger erschienen ist) raus.

Maximum Velocity erinnert stark an das Original SNES F-Zero: die Grafik ist 1:1 übernommen worden, lediglich Fahrer und Strecken wurden ausgetauscht. Die Modi an sich sind jedoch gleich geblieben. So gibt es einen Grandprix- und Trainingsmodus. Dem GBA-Modul wurde zusätzlich jedoch noch ein Mehrspieler-Modus verpasst, der sich sogar mit nur einem einzigen Modul spielen lässt.

Zum Spielprinzip lässt sich noch sagen (abgesehen davon, dass es sich um ein Rennspiel handelt ;), dass ihr aus 4 verschiedenen Fahrzeugen wählen könnt, die sich in den Eigenschaften Bodenhaftung, Endgeschwindigkeit, Beschleunigung oder Boostdauer unterscheiden. Außerdem wählt ihr aus 3 Schwierigkeitsstufen und verschiedenen Streckenmotiven, wie z.B. Metropolen, Vulkanebenen oder vielleicht doch lieber ländlicheren Gegenden.

Wie bei F-Zero üblich, habt ihr durch die Shield-Anzeige einen Überblick über die (Un)versehrtheit eures Fahrzeuges, sobald ihr dann im Cockpit sitzt. Sinkt die Anzeige unter 1/5 könnt ihr nicht mehr boosten und seid generell langsamer. (Also bloß nicht die Shield Energie gegen 0 fallen lassen!) Booster erhaltet ihr pro absolvierter Runde. Anders als bei F-Zero X verbraucht sich die Shield Energie nicht bei Benutzung der Booster. Es gibt jedoch eine elektrische Seitenbegrenzung, die jedes Abweichen von der Strecke mit heftigen Abzügen bestraft.

Und von dieser Streckenbegrenzung kann ich ein wahres Liedchen singen… Einen Moment nicht aufgepasst und schwupps.. hängt man in der Leitplanke. Nur eine einzige Runde Ideallinie zu fahren ist eine echte Herausforderung! Ich persönlich finde MV anspruchsvoller als so manch anderen Ableger der Serie. So kann manchmal schon etwas Zeit vergehen, bis man alle Haarnadelkurven und Kiesbetten gemeistert hat. 

Obwohl die Strecken eine wahre Herausforderung darstellen, die man gerne annimmt und man sich über jeden nach Hause gebrachten Pokal zurecht freuen kann, gibt es aber auch 1,2 grobe Schnitzer, die das 
Spielvergnügen trüben. Der Geschwindigkeitsrausch der großen 
Konsolenbrüder kommt einfach nicht so gut rüber und die 4 Cups und 
Fahrer sind auch etwas mager.
Der kleine GBA ist nun mal nicht so für diese Art der Darstellung geeignet: die Spielgrafik sieht auf den ersten Blick ganz okay aus, bei genauerem Hinsehen offenbaren sich erste Schwächen: unschöne Schrägansichten der Fahrzeuge oder die Detailarmut der Strecken. Bis auf die Hintergründe (z.B. schmale Skyline) und dem Asphalt, der Lava oder dem Eis ist nicht viel zu sehen.

Aber hey, F-Zero zum Mitnehmen! Obwohl ich persönlich eher den Nachfolger GP Legends empfehlen würde, da dieser eine Kampagne und mehr Abwechslung bietet.
Trotzdem freu ich mich über mein Schnäppchen, das meine Sammlung gut ergänzt.
(Besonders da Zukunftsbasierte Rennspiele ja eh zu den bedrohten Arten zählen..)


                                                          In diesem Sinne, Anna Almqvist